Aufruf zur Demo für Akzeptanz und Vielfalt am kommenden Samstag am Campus Westend!

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Presseerklärung, Frankfurt am Main, 11. April 2018

„Mir ist völlig unverständlich, dass die Goethe-Universität und ihre Präsidentin, Birgitta Wolff, trotz aller berechtigten Kritik am kommenden Wochenende schwulenfeindlichen und antifeministischen Aktivisten um den Soziologen Gerhard Amendt Räumlichkeiten für ihren Kongress ‚Familienkonflikte gewaltfrei austragen. Gewaltkarrieren wirksam vorbeugen‘ zur Verfügung stellt“, erklärt Achim Kessler, Frankfurter Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE. „Die von vielen Seiten vorgetragenen Argumente zum Engagement von Gerhard Amendt, einem führenden Vertreter der antifeministischen ‚Männerrechtsbewegung‘, für den Homosexuelle „Perverse“ sind, scheinen die Goethe-Universität nicht zu interessieren.“

Achim Kessler weiter: „Da hilft es auch nicht, die Verantwortung auf eine Gesellschaft abzuschieben, die für die Universität die Räume verwaltet. Oder will die Universität allen Ernstes signalisieren, dass ihr die Mieteinnahmen wichtiger sind als die Wertschätzung von Offenheit und Vielfalt. Ich fordere die Universität auf, endlich die Verantwortung zu übernehmen und die Räume zu kündigen.“

„Ich erkläre mich solidarisch mit dem AStA der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt. Gemeinsam mit vielen anderen rufe ich zur Demo gegen den homo- und frauenfeindlichen Kongress am 14. April, um 12 Uhr am Campus Westend auf. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt!“, erklärt Achim Kessler abschließend.

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