Flächendeckende Versorgung mit Physiotherapie und anderen Heilmitteln sichern

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Pressemitteilung, Berlin, 15. Oktober 2018

„Die Proteste der Heilmittelerbringer und ihre Forderungen für eine bessere Vergütung sind gerechtfertigt. Es sind rasche und entschlossene Maßnahmen nötig, um die Versorgung mit Physiotherapie und anderen Heilmitteln in der Fläche zu sichern im Heilmittelbereich zu sichern. Dazu hat meine Fraktion, DIE LINKE., einen Antrag eingereicht“, erklärt Achim Kessler, Sprecher für Gesundheitsökonomie und Obmann im Ausschuss für Gesundheit der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.

Kessler weiter: „Wir fordern die sofortige, verbindliche Anhebung der Vergütung um 30 Prozent, eine möglichst schnelle bundesweite Angleichung der Höhe der Vergütungen und die unbefristete Aufhebung der Anbindung an die Grundlohnsumme. Die Schulgeldfreiheit muss schnellstmöglich umgesetzt werden, um einen weiteren Einbruch der Schüler- und Schülerinnenzahlen zu verhindern.

Die Einkommen der selbstständigen und der in den Praxen angestellten Therapeutinnen und Therapeuten sind so niedrig, dass es für sie nicht möglich ist, eine armutsfeste Alterssicherung aufzubauen. Unter diesen Bedingungen werden die Gesundheitsfachberufe immer unattraktiver. Engagierte Therapeutinnen und Therapeuten kämpfen um den Erhalt ihrer Praxis.

Ein fortbestehender Fachkräftemangel in den Heilmittelberufen aber bedeutet für Patientinnen und Patienten lange Wartezeiten auf einen Termin und damit einen späteren Behandlungsbeginn, besonders im ländlichen Raum und in strukturschwachen Regionen.“

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