Kinderarmut in einem reichen Land ist eine Schande

Achim Kessler Hauptwache Frankfurt

Presseerklärung, Frankfurt am Main, den 15. September 2017

„Die Armut von Kindern und Jugendlichen ist ein zentrales Problem und beschämend für unsere reiche Gesellschaft“, erklärt Achim Kessler, Spitzenkandidat der hessischen LINKEN zur Bundestagswahl. „Die im ‚Familienreport 2017‘ des Bundesfamilienministeriums genannten Zahlen sind Ausdruck des Totalversagens von CDU/CSU und SPD, wirksame Konzepte zu entwickeln, die allen Kindern gleiche Chancen und volle Teilhabe ermöglicht.

DIE LINKE fordert deshalb einen Aktionsplan gegen Kinderarmut. Als Sofortmaßnahme wollen wir das Kindergeld für alle Kinder auf 328 Euro erhöhen. Gemeinsam mit Wohlfahrtsverbänden will DIE LINKE eine Kindergrundsicherung in Höhe von 573 Euro. Außerdem muss der Mindestlohn auf 12 Euro steigen, weil Kinderarmut immer Elternarmut ist.

Das deutsche Bildungssystem verschärft die soziale Spaltung der Gesellschaft, statt ihr entgegenzuwirken. Der Bildungserfolg von Kindern darf nicht länger vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Alle Kinder sollen die gleichen Chancen für Bildung haben. DIE LINKE fordert ein längeres gemeinsames Lernen. Mehr Lehrerinnen und Lehrer und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter müssen eingestellt werden. Bildung muss grundsätzlich gebührenfrei sein von der Kita bis zur Universität.“

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