LINKE fordert Aktionsplan gegen Kinderarmut

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Achim Kessler Bild

Presseerklärung, Frankfurt am Main, 11. August 2017

„Wenn in der nächsten Woche für die Erstklässler in Hessen die Schule beginnt, steht für viele schon vor dem ersten Schultag fest, dass sie keine Chance auf das Abitur oder einen Hochschulabschluss haben. Es darf nicht länger vom Geldbeutel der Eltern abhängen, welche Bildungs-Chancen junge Menschen haben“, erklärt Achim Kessler, Spitzenkandidat der hessischen LINKEN für den Bundestag, anlässlich des Internationalen Tags der Jugend am 12. August. „Die zunehmende Armut von Kindern und Jugendlichen ist ein drängendes Problem, das sofort angegangen werden muss. Denn jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf.

Als Sofortmaßnahme muss das Kindergeld für alle Kinder auf 328 Euro erhöht werden. Außerdem muss endlich eine Kindergrundsicherung eingeführt werden, die Kinder und Jugendliche aus der Armut herausholt. Das Angstsystem Hartz IV, das Eltern in Armut und psychische Not bringt, muss durch eine solidarische Grundsicherung in Höhe von 1.050 Euro ersetzt werden. Denn die Armut von Eltern wirkt sich direkt auf ihre Kinder aus. Bildung muss gebührenfrei sein, von der Kita bis zur Uni. Wir wollen, dass alle Kinder und Jugendlichen ein Leben in sozialer Sicherheit und gute Bildungs-Chancen haben.“

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