„Miet-Haie zu Fischstäbchen!“

Achim Kessler Miethai zu Fischstäbchen

Straßenaktionen gegen hohe Mieten am 1. August in Kassel und am 4. August 2017 im Marburg

Auch in hessischen Städten explodieren die Mieten. Viele können ihre Miete nicht mehr bezahlen und werden aus ihren Wohnungen verdrängt. Selbst Menschen mit durchschnittlichem Einkommen geraten in Bedrängnis, wenn sie über die Hälfte ihres Lohns für die Miete und die Nebenkosten ausgeben müssen. Mit einem vier Meter hohen „Miet-Hai“ macht DIE LINKE darauf aufmerksam, dass die Wohnungsnot mit einer klugen Politik im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung gelöst werden kann. In Marburg und Kassel war ich mit dabei.

Mit einem Programm für jährlich 250.000 neuen Sozialwohnungen wollen wir unmittelbar die Not von Menschen mit geringen Einkommen beseitigen. Diese Wohnungen müssen dauerhaft in der Sozialbindung bleiben. Denn in den letzten 30 Jahren hat sich der Bestand an Sozialwohnungen in Deutschland um zwei Drittel verringert. Das Recht auf eine Wohnung ist ein Menschenrecht, das niemandem vorenthalten werden darf, nur weil er oder sie wenig Geld verdient. Der soziale Wohnungsbau darf dabei nicht in einzelnen Ortsteilen konzentriert werden. Wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft, Erfahrung und beruflicher Tätigkeit zusammenwohnen, wächst das Verständnis für das jeweils „Fremde“ – und die Lebensqualität nimmt zu, für alle!

Von mehr Sozialwohnungen profitieren aber auch alle anderen: Wenn die Zahl der angebotenen Miet-Wohnungen auf dem Markt bei gleicher Nachfrage steigt, sinken auch die übrigen Mieten. Wenn die Mieten sinken, werden Wohnungen als Spekulationsobjekte weniger attraktiv. Zugleich muss den Immobilienfonds die Zulassung entzogen werden. Privatisierte Wohnungen müssen zurück in die öffentliche Hand. Kommunale Wohnungsbaugesellschaften müssen auf den Bau bezahlbarer Wohnungen verpflichtet werden. Der Bau von Luxuswohnungen ist keine öffentliche Aufgabe!

CDU, SPD, FDP und Grüne haben die Situation auf dem Wohnungsmarkt in den letzten 20 Jahren immer weiter verschlimmert. Wer an der Wohnungsnot etwas ändern will, kann diese Parteien nicht mehr wählen, sondern muss seine Stimme der LINKEN geben! Je stärker DIE LINKE, desto stärker die Opposition für eine sozial gerechte Wohnungspolitik!

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