Auch in der Krise geht der Klassenkampf von oben unvermindert weiter

„Man könnte meinen, dass in der Corona-Krise alle an einem Strang ziehen, um sie zu bewältigen. Doch das ist leider nicht so. Der Klassenkampf von oben geht unvermindert weiter. Nicht nur mit Fantasie-Preisen für Atemmasken versuchen Unternehmen, aus der Krise Profit zu schlagen. Das muss beendet werden!“, erklärt Achim Kessler, hessischer Bundestagsabgeordneter der Partei DIE LINKE zum Tag der Arbeit.

„Während viele Milliarden für die Wirtschaft aufgewendet werden, gehen Verkäuferinnen und Verkäufer, das Krankenhaus- und Pflegepersonal, die Rettungskräfte, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Müllverwertung, die Angestellten der Verkehrsbetriebe und viele andere Heldinnen und Helden des Alltags einer schweren Zukunft entgegen. Es ist eine Schande, dass die Pflegerinnen und Pfleger nun mit einer Einmalzahlung von 1.500 Euro abgespeist werden sollen, anstatt sie dauerhaft anständig zu bezahlen.

Die Kosten der Krise dürfen nicht auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgewälzt werden. Stattdessen fordert DIE LINKE eine Vermögensabgabe für die Reichen! Das Kurzarbeitergeld muss auf 90 Prozent erhöht werden. Und wir fordern 500 Euro dauerhafte Lohnerhöhung für alle Beschäftigten im Gesundheitssystem, in der Pflege und im Einzelhandel. Mehr Personal im Krankenhaus, mehr Tests und mehr Schutzkleidung. Keine Aushebelung der Sonntagsruhe, des Arbeitsschutzes und des 8-Stunden-Tages. Dafür kämpft DIE LINKE, auch am 1. Mai!“