Corona-Rettungsschirm auch für Auszubildende und Studierende

Corona-Rettungsschirm auch für Auszubildende und Studierende

Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Achim Kessler, trifft sich heute mit Vertreterinnen und Vertretern der Jugendverbände des DGB und der Einzelgewerkschaften, um über Hilfen für Auszubildende und Studierende in der Corona-Pandemie zu sprechen. Dazu erklärt er:

„Auch für Auszubildende und Studierende muss es einen Corona-Rettungsschirm geben. Unternehmen und Bundesregierung haben eine besondere Verantwortung gegenüber Auszubildenden und Studierenden in Deutschland. Sie müssen dafür sorgen, dass Auszubildende und Studierende ohne soziale und finanzielle Benachteiligungen durch die Corona-Pandemie kommen.“

Achim Kessler weiter:

„Es müssen alle erforderlichen Maßnahmen getroffen werden, damit Abschlussprüfungen innerhalb der Ausbildungszeit abgeschlossen werden können. Falls erforderlich muss die Ausbildung bis zum Abschluss der Prüfungen verlängert werden.

Ich unterstütze die Forderungen der Gewerkschaftsjugend nach der Sicherstellung von Lohnfortzahlungen und finanzieller Sicherheit von Auszubildenden auch und gerade während der Corona-Krise. Die Bundesregierung ist in der Pflicht staatlich geförderte Ausbildungsplätze zu schaffen, um in Regionen mit zu wenig Ausbildungsplätzen außerbetriebliche Ausbildung in den kommenden beiden Jahren zeitlich befristet zu fördern. Dieses Sonderprogramm „Ausbildung“ soll durch eine solidarische Umlage von Unternehmen finanziert werden, die selbst nicht ausbilden.

Studierende brauchen, genau wie Auszubildende, Sicherheiten und Perspektiven in der Krise. Für Studierende, die pandemiebedingt ihren Job verloren haben, muss die Bundesregierung ein existenzsicherndes Notfall-BAföG, das soziale Sicherheit bietet, zur Verfügung stellen.“