Nur eine Solidarische Krankenversicherung reduziert die Beiträge für die große Mehrheit!

„Angesichts des Defizits bei der gesetzlichen Krankenversicherung in Milliardenhöhe fordere ich die Bundesregierung zu einer grundlegenden Neuorganisation der Finanzierung des Gesundheitssystems auf. Es darf nicht sein, dass die Beitragssätze für mittlere und kleine Einkommen, die schon jetzt überproportional belastet werden, weiter steigen sollen, wohingegen Einkommen und Vermögen der Reichen und Superreichen unangetastet bleiben“, erklärt Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Kessler weiter:


„DIE LINKE fordert eine solidarische Kranken- und Pflegevollversicherung, die zu einer spürbaren Reduzierung der Beitragssätze für die große Mehrheit führen wird. Indem auch Selbstständig und Beamte einbezogen werden sollen, lassen sich die Beiträge um mindestens 2,3 Prozentpunkte reduzieren, bei einer Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze sind es sogar 3,5 Prozent. Alle Einkommensarten sollen verbeitragt werden, so auch Zins-, Miet-, und Kapitalerträge. Dadurch wird die Finanzierung des Gesundheitssystems solidarisch getragen und ist wirklich langfristig sicher. Durch die so entstehenden Mehreinnahmen von über 16 Milliarden Euro können geringere Eigenanteile, mehr Leistungen und die dringend erforderliche bessere Bezahlung von Pflegekräften finanziert werden.“