„Wo ist Oma?“ – „Beim Flaschen sammeln.“

Achim Kessler Aktion gegen Altersarmut in Eltville

Straßenaktion gegen Altersarmut in Eltville, 13. Juli 2017

Auf die Frage „Wo ist Oma?“ sind diese Antworten heute nicht mehr unwahrscheinlich: „Flaschen sammeln …“, „Zeitungen austragen …“, „Opa bei der Nachtschicht besuchen …“, „Beim Amt: Aufstockung beantragen …“. Mit ihren Straßenaktionen in Idstein und Eltville weist DIE LINKE. Kreisverband Rheingau-Taunus auf den unerträglichen sozialen Skandal der Altersarmut hin.

Über eine Million Rentnerinnen und Rentner arbeiten zusätzlich in einem Minijob. Mit der Flexirente hat die Bundesregierung Arbeitgeber von den Sozialabgaben für Rentnerinnen und Rentner freigestellt. Zulasten der Jüngeren wird so ein neuer Niedriglohnsektor geschaffen, anstatt die Rente zu erhöhen, damit sie wieder die Existenz sichert. Das Rentenniveaus muss wieder auf mindestens 53 Prozent erhöht werden, die Rente erst ab 67 muss zurückgenommen werden. Zudem brauchen wir dringend eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro, damit niemand im Alter unter die Armutsgrenze sinkt. Jüngere und Ältere dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Wenn alle Erwerbstätigen in eine solidarische Rentenversicherung einzahlen und die Arbeitgeber wieder die Hälfte der Beiträge übernehmen, ist soziale Sicherheit im Alter wieder für alle möglich. Das kommt allen Generationen zugute!

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